Der YCBS ist ein Segelverein und als solcher keiner politischen Richtung zugehörig. In seinem Wirkungsumfeld ist er sehr an einer intakten Umwelt interessiert. Die Mitglieder sind vielschichtig in ihren Ansichten bei relevanten Themen unserer Zeit und dürfen in einer freien Gesellschaft ihre Meinung auch vertreten. Der nachfolgende Offene Brief unseres Freundes Jacek Polcik wird hier nicht als YCBS-Meinung verbreitet. Es steht jedem Mitglied frei diesen nicht zu lesen oder aber zu lesen und ggf. weitere Aktivitäten zu setzen.



Braunau, im November 2020

Liebe YCBS-Freunde!

Wir alle sind naturverbunden. Obwohl es bei uns meistens um die wässrige Form geht, um Seen und ferne Meere, sollen wir gegenüber der Vernichtung von Natur in unserer Gegend nicht gleichgültig zusehen.

Wahrscheinlich habt ihr von der geplanten Umwidmung von 72 ha des Lachforstes (ca. 100 Fußballfelder) in Industrieland gehört. Einige von uns (Heidi Lackner, Stefan Füreder und ich) haben sich der Initiative Gesunde Zukunft angeschlossen. Sie bemüht sich, dass dieses Waldgebiet erhalten bleibt.

In einer Zeit, in der die Jugend begonnen hat gegen den von unserer Generation mit verursachten Klimawandel zu kämpfen, scheint das Abholzen von 100 000 Bäumen im gesunden, nahe unserer Stadt gelegenen Mischwald eine nicht ganz durchdachte Entscheidung zu sein. Weitere Information könnt ihr dem Flyer entnehmen:

https://de.calameo.com/read/0056347026ad0e92929cd?authid=8oWFPE3t8iTL

Wenn auch Ihr unserer Meinung seid, bitte unterschreibt unsere Online-Petition und sendet die Information an Freunde und Bekannte weiter:

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/einwendungen-gegen-die-aenderungen-des-flaechenwidmungsplanes-umwandlung-von-72-ha-wald-lachforst

Unser gemeinsamer Kampf vor Jahren gegen die geplante Mühlverbrennungsanlage in Braunau lässt uns hoffen, dass wir auch jetzt nicht unverantwortlichen Ideen mancher Politiker folgen müssen und bei der Erhaltung des Lachforstes erfolgreich sein können.

Euer               

Jacek Polcik  –  auch im Namen von Heidi Lackner und Stefan Füreder