Wir hatten alle gehofft, dass zumindest den Sommer 2020 über eine gewisse Normalität zurückkehren würde. Leider ist dem nicht gerade so. Unsere ohnehin sehr schaumgebremsten Aktivitäten halten sich stark in Grenzen. Sehr gut abzulesen ist das auch an der recht überschaubaren August-Stammtisch-Gruppe im Schlosstavernen-Gastgarten vom 26. des Monats:

Das Lachen ist den Besuchern Gott sei dank trotzdem noch nicht vergangen.

Jetzt noch ein paar Zusätze, damit der Beitrag nicht ganz zu knapp ausfällt. Der August lieferte doch etwas Grüße und Eindrücke aus nah und fern. So sandte Andy Prexl ein Bild mit seiner pfadfindenden Crew von der Insel Paxos im Ionischen Meer:


Er meint dazu: „Die Welt ist wieder in Ordnung. LG aus Paxi – Evelyne und Andy“.

Aus Griechenland kamen weitere Grüße. Felix Forster hat sein Schiff (die EL GRECO IV einsam hintergründig am linken Bildrand) mit seiner eingeschworenen Crew eben verlassen und strebt, wie ich vermute, zielstrebig auf eine Taverne zu:


Dazu: „LG aus Euböa. Warten noch auf die Öffnung der Chalkis-Brücke die samstags zubleibt.“

Die Austro-Hellenen sind also bei Gruß-Übermittlung gerade von Lavrion aus auf dem schmalen Pfad zwischen dem östlichen griechischen Festland und Euböa hinauf zum Golf von Volos bzw. zu den Nördlichen Sporaden (Skiathos, Skopelos, Alonnisos usw.) unterwegs.

Den in der Heimat Gebliebenen bleibt da nur der Trost aus der Flasche, natürlich dazupassend einer mit Ouzo. Damit sitzen wir also auch nicht ganz im Trockenen, aber im Grünen statt im Blauen.

Ebenfalls nicht trocken schicken m&m (Klartext: Martin und Maria) nach einem Spaziergang um den Wildenauer Badesee tropfnasse Grüße. Die beiden sind in einen Regenschauer geraten und machen auf getaufte Mäuse. Da blieb nicht einmal das Auge der Kamera tränenlos. Nun sind die beiden, wie Martin schreibt, zum Trocknen mit dem „Moped“ (Anm.: mit mehr als 50 Kubik) im Salzkammergut unterwegs. Leider mit so hoher Geschwindigkeit, dass kein Smartphone so schnell knipsen kann.

Jetzt springen wir wieder ans Meer, diesmal zur oberen Adria nach Slowenien und Italien. Kroatien wäre nicht so gut, hier würde Quarantäne bei der Rückkehr drohen. Sepp Höller ist mit einer Linzer Crew dort unterwegs zu den Glanzpunkten des Reviers. Er vermeldete, dass man z. Z. dort problemlos segeln kann (nicht nur bei den Griechen) und sandte herzliche Grüße mit ein paar Bildern ins Yachtclubland:


Braungebrannt ist er, der Sepp – nur der Brillenrand und das Abendrot machen ihm Konkurrenz!

Das Gegenteil zum Süden ist bekannterweise der Norden. Auch von dort wollte sich der August nicht lumpen lassen und schickte ein paar Reisende dort hin – zwar nicht zum Segeln, aber zum Strand wandern und baden an und in der Nordsee. Von der nordfriesischen Inselküste Föhr grüßten gegenlichtig Josef & Vera:

Von der Nachbarinsel Sylt, vom nördlichsten Deutschland, kam ein herzliches Lachen von Anton & Elisabeth, allerdings wirkt es irgendwie anonym:

Macht nichts, Hauptsache der Sand war fein und und das Nordseewasser hatte an die 25 Grad, wie berichtet wurde:

PS:
Leider brachte der August auch eine Absage für den YCBS-Funtörn. Keine der vier Crews will nach der Reisewarnung Ende August nach Kroatien. Hier dazupassend: Unser Commodore hat auch umdisponiert und macht auf Familienurlaub ohne Schiff an der Ostsee auf Rügen. Viel Spaß im Norden!

Zum Abschluss noch ein August-Trost von Rudi. „Rettung naht!“ ist sein Untertitel und wir hoffen alle sehr, dass er mit seiner Corona-Zuversicht auch recht hat und Wladimir zum Helfer wird (sh. Aufnahme nach der Impfung):

Dazu im Kontrast die aktuellsten Meldungen:

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