Ein Mai-Törn in Dalmatien ab Sukošan. 

Auch im 30. Bestandsjahr des Yachtclub Braunau-Simbach (YCBS) durfte die jährliche Segelwoche im Frühling inklusive Ermittlung des Vereinsmeisters nicht fehlen. Diesmal nahmen sieben Yachten und deren Crews an der Veranstaltung teil.

In diesem Beitrag steht nicht die Siebener-Clubflotte des YCBS im Blickfeld, sondern daraus die Vierer-Crew der REBECCA, einer Bavaria C41. Dazu ein wenig Vorgeschichte:

Im Juli 2022 ereignete sich ein tragisches Schiffsunglück, bei dem der Segelschein-Ausbildner und Prüfer des YCBS ums Leben kam. Zuvor hatten bei ihm noch einige FB2-Aspiranten die Theorie-Schulung absolviert und auch die Prüfung erfolgreich bestanden. Zur Durchführung des praktischen Teils kam es leider nicht mehr. Einige Kandidaten benötigten aber vor dem Prüfungstörn zum Skipper noch Nachweise über absolvierte Nachtfahrten mit Ansteuerungen und auch über gefahrene Seemeilen. Da konnte geholfen werden und so entstand eine Crew aus zwei alten Salzbuckeln (Georg und Anton) und zwei jungen Leuten (Sylvia und Julius), die auch einmal solche werden möchten – und das sogar als Paar.

Die üblicherweise eher recht relaxt gehaltene Törnplanung musste aus obiger Notwendigkeit heraus also etwas sportlicher gestaltet werden. Ein schneller Blick in den Mondkalender ergab Silberlicht ab rund 23 Uhr, also keine stockdunklen Nächte. Beim Maitermin sollten zudem die Temperaturen nicht mehr im Keller sein. Bräuchten wir außerdem noch gutes Wetter und passende Winde, wobei Motorfahrt ja nicht ausgeschlossen sein würde. Die Wunschvorstellungen lagen bei zwei schlafarmen Nachtfahrten mit Ansteuerungen und reichlich Meilen dazu. Planen wir, sagte Skipper Ante, und sah sich die Definitionen an:

Nachtfahrt:
Fahrt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang mit einer Dauer von mindestens drei Stunden.

Nachtansteuerung:
Fahrt oder Teil einer Fahrt, bei der ein Liegeplatz mehr als zwei Stunden nach Sonnenuntergang, jedoch nicht später als 2 Stunden vor Sonnenaufgang erreicht wird.

Zwei Varianten ergab schließlich der Entwurf zur Auswahl – je nach Wind und Wetter:
a) Südfahrt ab Sukošan bis zur Insel Vis
b) Nordfahrt ab Sukošan bis zur Insel Rab

Einschränkend für das Vorhaben war, dass wir nur bis Mittwoch am späten Nachmittag der Törnwoche dafür Zeit hatten, da dann ein Treffen mit den anderen Schiffen des Clubs in der Marina Žut vorgesehen war und ein gemeinsames Programm für den Rest der Woche folgen sollte.

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Samstag 6. Mai 2023:
Eine problemlose Straßen-Reise nach Dalmatien

Bereits die Anreise vom Innviertel nach Dalmatien hatte schon mit einer Nachtfahrt etwas gemein – Tagwache so um 2 Uhr früh herum. Exakt um 3 Uhr saßen dann die Teilnehmer gesammelt im Bus. Ab 14 Uhr konnten die Crews bereits ihre vorwiegend bei ASTA Yachting gecharterten Yachten flott übernehmen (wir eine Bavaria 41c namens Rebecca), das Gepäck sowie die Vorräte verstauen und ein mitgebrachtes Bier genießen. Gegen 16 Uhr manövrierten wir unseren Kahn für eine kleine Probefahrt aus der Moorings beengten Wassergasse, setzten außerhalb der Marina Dalmacija erstmals die Segel für ein paar Schläge und hatten später nichts an wesentlichen Kritikpunkten zu melden. Am Abend saßen wir im Restoran nebenan und wunderten uns ein wenig über Kroatiens neue Währung und die deutlich gestiegenen Preise. Eine nicht zu späte Kojenruhe beendete den sehr früh begonnenen Tag.

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Sonntag 7. Mai 2023:
Von Sukošan nach Muna und hinein in die vorerst dunkle Nacht 

So, jetzt wechsle ich die Erzählzeit auf Präsens, dann bist du sozusagen live vor Ort dabei.
Wir haben es nicht wirklich eilig an diesem Morgen. Einzig Georg ist ein Bettflüchter und damit  fleißiger Vorbereiter der Frühstücke dieser Woche. Wir nützen die saubere Infrastruktur der Marina, checken danach die Wetterprognosen der folgenden Tage und entscheiden uns für eine Fahrt weiter in den Süden. Auch die Crew unseres Vereinschefs, mit Amtstitel Commodore genannt, welcher auch zwei Scheine-Kandidaten übernommen hatte, trifft diese Wahl.

Ab 10:30 spuckt die Maschine der Rebecca Seewasser. Der Wind gibt nicht viel her, so erzeugen 2.000 Umdrehungen des Motors den gewünschten Vortrieb. Bald ziehen wir seitlich an Biograd vorbei und befreien uns vom engen Kanal zwischen Festland und der Insel Pašman. Ab Otok Gnalić kommt Wind auf und die weißen Tücher werden ausgerollt. Für die Oldboys gibt es nicht viel zu tun, denn das schon recht segelaffine Paar findet locker mit einigen Zick-Zack-Schlägen den Weg zwischen den Inseln hinaus nach Žirje und hinein in die Uvala Muna. Das letzte Stück muss die Eiserne Genua ihren Dienst versehen, da die Luft sich recht bewegungslos gibt.

Am Kai des ruhigen Inselortes liegt bereits die Lola mit der Commodore-Crew. Hier machen auch wir Pause für rund zwei Stunden (diese Zeit genehmigt uns kostenfrei der Beauftragte des Hafenmeisters). Am heutigen Sonntag schläft das Dorf wie Dornröschen – kein Geschäft bzw. Restaurant hat offen. Sylvia und Niclas vom Nachbarschiff zeigen sich unverfroren und genießen schwimmend die klare Bucht bei gemütlichen 17 Grad – brrrr!

Bordverpflegt brechen wir gegen 18:30 wieder auf. Außerhalb des Hafenbeckens streicht uns ein sanfter Hauch von 3 bis 5 Knoten aus Südosten entgegen. Alles deutet darauf hin, dass nur mit Maschine unser Ziel erreichbar wird. Žirje bleibt schnell zurück, Delfine fangen sich in der Ferne ihr Abendbrot, langsam neigt sich die Sonne dem Horizont zu, während sich die letzten warmen Strahlen im Sundownerglas verfangen. Dann schimmern die ersten Sterne am Firmament und an Backbord sendet der Mulo sein Licht in die Nacht – alle fünf Sekunden einen weißen Blitz.

Der Kurs zur Insel Vis liegt mit 150° an. Gegen 23 Uhr klettert der Mond vor uns aus dem Wasser und überdeckt bald Meer und Wellen mit seinem silbrigen Schein. Der Tag vollendet seine 24. Stunde mit monotonem Dieselsound. Noch knappe 20 Seemeilen bis zum Zwischenziel auf Vis.

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Montag 8. Mai 2023:
Eine Nachtansteuerung, ein kurzer Schlaf, ein Inselbogen und wieder eine Lichterfahrt  

Unser neuer Arbeitstag startet lange vor den Bäckern – genau um 00:00 Uhr – und ändert nichts an Kurs, Wind und Maschine. Manchmal ziehen in der Ferne größere Kähne vorbei, Fischer und Frachter. Schemenhaft erscheint noch weit entfernt dunkles Land vor dem Bug und will nur sehr sehr zaghaft näher rücken. Die Augen der Crew werden langsam müde, zum Glück nicht bei allen gleichzeitig, sodass immer ein wachsamer Blick vorhanden ist. Seit einiger Zeit ist der Mulo-Blitzer achteraus verschwunden, aber schon sehen wir vor uns, leicht backbordseitig, ein neues Leuchtfeuer im Visier – alle 15 Sekunden in weiß macht es der Turm am Kap Stoncica an der Nordostecke der Insel Vis. Zwischendurch bläst uns etwas mehr Wind bis zu 10 Knoten entgegen, aber zum Vorwärtskommen unter Segel wär es mühsam und zeitraubend, müssen wir doch spätestens zwei Stunden vor Sonnenaufgang (Sunrise 05:30) die Nachtansteuerung erledigt haben. Die Sprayhood ist zwar aufgestellt, aber langsam wird es immer frischer – wir haben also Haube, Handschuhe, warme Unter- und Überbekleidung nicht umsonst eingepackt. Wie immer dauert das letzte Stück gefühlt am längsten. Schließlich sichten wir aber die schon ersehnten Einsteuerungshelfer in die Viska Luka: erst Blitz weiß 2 Sekunden auf Hrid Volici und dann auch Blitz rot 2 Sekunden auf Hrid Krava. Wenige Meilen später tasten wir uns im Scheitel der großen Bucht zum Ortsteil Kut im Osten und finden eine Parklücke beim Platz nahe der Kirche. Julius steuert rückwärts an den Kai, Sylvia hüpft, Georg macht die Heckleinen und ich die Moorings – es ist 02:30 – Maschine aus! Mein Gott, wie herrlich ruhig ist es nun und ein Rest der Nacht reicht doch noch für etwas Schlaf.

Georg kramt schon in der Kombüse, aber ich dreh mich noch mal um und die Jungen sind auch noch länger nicht zu sehen. Schließlich Frühstück, Anrufe, kleiner Einkauf, etwas Ortsbesuch – viel Zeit haben wir nicht zu verschenken. Um 11 Uhr steuert Frau schon aus der Bucht, denn wir wollen die Insel auch von der anderen Seite sehen, wo es laut Prognose schönen Wind geben soll.

Im Osten stimmt das auch, da gibt es reichlich Düse zwischen den vorgelagerten Eilanden und wir können nette Lagen schieben. Leider mag im Süden Äolus nicht mehr blasen, nur viel unangenehme Welle ist reichlich vorhanden und es rüttelt uns kräftig durch. Um 14:30 biegen wir in die große Westbucht ein und bekommen in Komiža einen Mooringplatz an der Mole. Die schon bekannten zwei Stunden dürften wir kostenfrei bleiben, danach würde die Nächtigungsgebühr fällig, so meint der Hafenmann.

Und unser Georg meint, dass diese Zeit für eine sehr empfehlenswerte Pizzeria reichen würde. Sie reicht sogar auch noch für ein Eis (beides für uns extrafrei, weil Georg heute wieder ein Jahr vollendet hat).

Mit einer Getränkedose für den feschen kroatischen Hafenmann verlängert Sylvia die Aufenthaltsdauer etwas, weil die Commodore-Crew inzwischen auch angelegt hatte und wir nun etwas Zeit verplaudern müssen, aber um 17:10 düsen wir ab. Was steht an? Na, Rückfahrt zum Festland mit Nachtansteuerung. Wegen des etwas früheren Aufbruchs müssen wir unser planmäßiges Zwischenziel von Rogoznica nach Primošten verlegen, so sollten sich wiederum drei Stunden Nachtfahrt ausgehen.

Wiederum haben wir die Rechnung ohne den Wind gemacht, wiederum müssen wir leider etwas klimaschädigend CO2 verblasen. Bald nach der Westecke von Vis gehen wir auf Kurs und empfehlen dem Autopilot die Richtung zum Mulo, unserem nach Sonnenuntergang hellen Leitstrahl in dunkler Nacht. Diesmal wird es schon recht finster, denn Wolken verhängen den Himmel. Sterne und auch später der Mond schaffen es kaum, ihr Licht am Wasser zu entfalten. Um 22:25 grüßen wir ehrfurchtsvoll bedankend das Leuchtfeuer Mulo backbord querab und müssen uns nun nach neuen Wegweisern umsehen.

Die Lateralbake Plićina Peles mit rot 2 Sekunden, später das Leuchtfeuer am Rt. Kremik mit weiß 2 Sekunden und zuletzt der rote Blitz am Ostkai leiten uns sicher in die Primoštenka Luka. Die Mole ist belegt, so suchen wir uns eine Boje. Georg fädelt ein, alles passt, es ist 23:20 – oh wie schön ist Primosten, auch bei Nacht. Nach einem wohlverdienten Bier schlägt die Kirchenglocke Mitternacht und wir versinken zum Glück diesmal in einen etwas längeren Schlaf.

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Dienstag 9. Mai 2023:
Nach dem Pflichtteil folgt die Kür – Primošten bis Jezera  

Mit einem aussichtsreichen Buchtenpanorama startet der Tag. Der Cockpit-Tisch ist schon gedeckt, die Sonne gut hinter den Hügeln hervorgekrochen, die Crew, seit Mitternacht verräumt, nun genügend ausgeschlafen.

Während des Frühstücks entdecken wir die Lola, welche sich bald von der Boje löst und einen inzwischen frei gewordenen Platz an der Hafenmole ansteuert. Wir wassern dagegen unser Schlauchboot und tuckern zum nahen Strand und wandern zur Altstadt. Beim Cappuccino an der Kaipromenade finden wir die Commodore-Crew bei reichlich Ham and Eggs und Omeletts. Unsere Kalorien reichen locker für einen Aufstieg durch die engen Gassen zur Kirche und zum Friedhof.

Der Platz da oben ist umwerfend aussichtig, aber dennoch möchten wir nicht gleich bleiben und zumindest unseren Törn noch abschließen. Nutzten wir bisher recht ausgiebig die Nacht – Carpe Noctem, so wollen wir nun mehr den Diem genießen. Dazu brauchen wir noch frisches Bier. Danach müssen wir ein wenig länger suchen und werden erst in der Neustadt von Primošten fündig. Vier in einem kleinen Beiboot und noch ein Einkauf dazu, das gibt Wasser fast bis zur Oberkante. Georg bringt uns trotzdem arschtrocken zur Rebecca zurück. Alle anderen sehen ihm aber an, dass er gerne einmal Vollgas gegeben hätte.

Um 12:10 bleibt die Boje in der Primoštenka Luka zurück. Draußen gibt es einen wunderbaren Anlieger bis nahe hin zur Krka-Mündung, also zur Einfahrt in den Kanal Sv. Ante. Nach einem Hohleschlag zwischen Zlarin, Prvić und Tijat gehts hinauf zur Insel Murter, wo wir alle erstmals für die Nacht in der Marina Jezera pausieren. Sylvia kurvt kurz vor 17 Uhr gekonnt in die Parklücke, dann lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

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Mittwoch 10. Mai 2023:
Eine verkehrte Wettfahrtstrecke und ein Molenfest mit Taufzeremonie 

Am Morgen gibts Marina-Komfort, danach ein wenig Ortserkundung. Meine Begeisterung für Jezera hält sich in Grenzen, zudem kommen einige Regentropfen der Wanderung in die Quere. Um 10:00 laufen wir aus. An diesem Tag müssen wir am späteren Nachmittag in der Marina Žut einlaufen.

Die Fahrt dorthin wollen wir nutzen, um uns die für Donnerstag bekanntgegebene Wettfahrtstrecke etwas näher ansehen. Der Kurs geht zwar verkehrt herum, aber die Bahnmarken, Kaps diverser Inseln, können wir hinsichtlich nötiger Abstände von ihnen und vorgesehener Peilungen für Zwischenzeiten schon mal gut checken. Rundherum sind zahlreiche Yachten unterwegs und zwischendurch müssen wir ein Regattafeld umsegeln, damit die Teilnehmer in ihrem Ehrgeiz mit ihren bunten Gennakern nicht behindert werden.

Um 16:15 legen wir an der langen Stegmole der Marina Žut an. Die Hälfte der Vereinskollegen ist schon da. Der Himmel ist verhangen, so beeilen wir uns, um nach Eintreffen der restlichen Schiffe das Molenfest zu starten. Alle sind da, alle haben Durst, es wird geplaudert, Erlebtes geht von Mund zu Ohr und plötzlich ist er da – Poseidon persönlich mit wallendem Gewand. Der Göttliche macht keinen Spaß: Salzwasser steht bereit, die große Pütz dazu. Die Assistentin hat schon den Nektar des Meeres vorbereitet und fein abgeschmeckt.

Nun kommen sie dran, alle Neulinge, alle die das erste Mal bei diesem Traditionstörn dabei sind. Die Skipper erbitten die Aufnahme ihrer Schützlinge in den Club der christlichen Seefahrer und verraten dabei der gespannt lauschenden Runde das schon vorhandene Können, aber eventuell auch das eine oder andere Hoppala. Dann wird es nass für Haare und Rücken und leicht eklig in der Kehle. Sylvia und Julius müssen hier auch durch die Tortur und schaffen es mit verblüffender Gelassenheit.

Bei ersten Tropfen von oben verholen wir uns zum Abendessen in ein am Südende der Marina gelegenes Restaurant und lassen es uns schmecken. Bei der Rückkehr brauchen wir schon einen Regenschutz und in der Nacht schüttet es ärger als Poseidon es beim Taufen vorgezeigt hatte. Einmal steh ich auf und überprüfe alle Leinen und den Abstand am Heck, weil der Wind wild in die geparkten Yachten bläst und sich Welle dazugesellte.

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Donnertag 11. bis Samstag 13. Mai 2023:
YCBS-Cup, Rückfahrt, Abschluss und Heimreise  

Früh am Morgen regnet es noch immer, die Skipperbesprechung wird daher von 8 auf 9 Uhr verschoben. Zum Glück hat der Wettergott dann doch ein Erbarmen, er stellt den Niederschlag ein und sendet sogar etwas Wind ins Revier. Um 10:25 verlassen wir die Marina Žut und um 11:00 ziehen wir als erste Yacht über die Startlinie. Leider können wir die Position nicht halten und fallen kontinuierlich etwas zurück.

Hatten wir das Schiff und/oder uns durch die Nachtfahrten ermüdet? Vor einem Jahr konnte ich mit meiner Crew den zweiten Platz verbuchen, diesmal wird es wieder einer, aber von hinten gezählt. Nach dem Zieldurchgang bei den Artica-Inseln steuern alle YCBS-Wettfahrer die nahe Marina Hramina auf Murter an und wir verbringen dort Abend und Nacht.

Für den Freitag steht dann vorerst die Rückkehr nach Sukošan am Programm. Nahe dem Sandstrand von Vrgada legen wir eine Mittags- und Schwimmpause ein und um 16:30 steuert Silvia unter Applaus der Beobachter am Steg die Rebecca Mooring schonend in eine hintere Parklücke ein. Alles klar, meint später der Asta-Marinero und der Kautionsbeleg wandert zerrissen in den Müll. Zwei Nachtfahrten mit Ansteuerungen und 222 Seemeilen Fahrstrecke können für unsere Skipper-Kandidaten laut Logbuch verbucht werden.

Am Abend lädt der YCBS alle zum Abschlussessen mit Siegerehrung ein und am Samstag steht noch die Heimfahrt ins Yachtclubland an. Dabei schüttet es fallweise wieder wie wild, aber das stört eigentlich nur mehr unseren Busfahrer. Wenn du magst, dann kannst du den Schnelldurchgang der letzte drei Tage mittels Link auf den Cup-Blog etwas ergänzen und dir dort alle Siegerbilder ansehen.

Damit verabschieden sich die Protagonisten dieses Berichts. Skipper Ante wünscht dir für die Nächte einen gesunden Schlaf. Sollten dir vielleicht auch einmal ein paar Gedanken zu einer Fahrt in die Dunkelheit im Kopf herumschwirren, dann ist das nicht so absurd, denn wie oben beschrieben und an der nachfolgenden Routenkarte grob ersichtlich – alles machbar: Carpe Noctem! Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da!

… im Mai 2023 in Dalmatien.

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Für dich eingewebt by Ante !